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Es wird oft fälschlicherweise angenommen, Taurin sei eine Aminosäure. Obwohl es eine Aminogruppe hat, fehlt die erforderliche Carboxylgruppe.
Bekannt ist Taurin als Zusatz in Energy Drinks. Da Taurin vielen Stoffen den Übergang in die Blutbahn erleichtert, soll so auch mehr Koffein in den Körper gelangen und den Konsumenten beleben. Die tatsächliche Wirkung ist allerdings gering und auch gesundheitlich unbedenklich. Beispielsweise enthält Muttermilch eine zehnmal höhere Konzentration an Taurin. Eine Dose (250 ml) eines bekannten Energy Drinks enthält 1000 Milligramm Taurin, ein Erwachsener mit 70 kg Gewicht hat ungefähr 70 Gramm Taurin im Körper. Dies findet sich vor allem in Muskeln, Gehirn, Herz und Blut.
Ein weiterer Aspekt zum Thema "Energy Drink" ist der Bullensperma-Mythos. Durch die Assoziation von Stier mit Kraft und Ausdauer wird wohl zumindest eine verkaufsfördernde Wirkung erzielt, während die physiologische Wirkung auf den Körper, welcher Art auch immer, dagegen nicht eindeutig bestimmt werden kann.
Taurin wird, soweit bekannt, industriell aus den Stoffen Ethen, Ammoniak und Natriumsulfid synthetisch hergestellt.
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