Tauberbischofsheim
Tauberbischofsheim ist die Kreisstadt des Main-Tauber-Kreises im Nordosten von Baden-Württemberg. Sie zählt rund 12.500 Einwohner. In der von einer Stadtmauer umgebene Altstadt befinden sich das Kurmainzische Schloss, das heute ein Landschaftsmuseum beherbergt, und zahlreiche Renaissance-Häuser. Tauberbischofsheim liegt an der Eisenbahnlinie zum etwa 30 km in nordöstlicher Richtung entfernten Würzburg, am Fluß Tauber sowie direkt an der Autobahn A 81. Die Stadt gehört der Verkehrsgemeinschaft Main-Tauber an.
Die Stadt wurde als Sitz des Bundesleistungszentrums für Fechtsport bekannt und ist Olympiastützpunkt für mehrere Sportarten. Athleten des Fecht-Club Tauberbischofsheim e.V. errangen bisher 21 Medaillen bei Olympischen Spielen und 228 Medaillen bei Welt- und Europameisterschaften. Darunter waren u.a. Dr. Thomas Bach, Anja Fichtel, Matthias Behr und Dr. Zita Funkenhauser.
Geschichte
Die Vergabe der Stadtrechte an Tauberbischofsheim wird auf etwa 1240 datiert, da im Mainzer Einkünfteverzeichnis von 1248 die Stadt als civitas bezeichnet wird. Das kurmainzische Schloss war der Wohn- oder Verwaltungssitz des Stadtherren.
1866 besiegte Preußen in der Schlacht bei Tauberbischofsheim die württembergischen Truppen, die an der Seite Österreichs kämpften.
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