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Geschichte
Im Jahre 215 zerfiel das mächtige Hunnenreich Asiens in fünf Teilreiche, von denen 216 die Stämme der Tölös erstmals erwähnt werden.
Um 300 wurden die Tölös in 15 verschiedene Völkerschaften unterschieden, von denen einige später eigene Reiche gründen würden:
Im Jahr 390 werden die Tölös nach Westen abgedrängt und sie lassen sich in der West-Mongolei (an der Selenga) und der Dsungarei nieder. Dort erscheinen sie in chinesischenen Quellen entweder als Gaogüy oder Kao-kü. Damit werden auch die Tele von den Chinesen den späteren Kyptschaken zugerechnet, da diese ihnen später unter dieser Bezeichnung bekannt waren.
Um 508 wird der Tölös- bzw. Teleuten-Khan Mivotu von den verwaqndten Hephtaliten geschlagen. Sie fallen auch immer wieder in China ein, wo sie versuchen, das "Wei-Reich" der ihnen verwandten Tabgatschen zu stürzen. (Doch werden sie besiegt und ihrerseits dem Rouranreich angeschlossen.)
Ab 521 beginnen die Tölös, sich der bröckelnden Herrschaft der Rouran zu erwehren. Zwischen 534 und 552 herrschte in den Gebieten der Tölös ein blutiger Bürgerkrieg und dieses Volk konnten leicht vom Turkutenherrscher Bumin Khagan und seiner Göktürkenföderation unterworfen werden. In der Folgezeit bildeten die Tölös hauptsächlich den neuen Volksstamm der Sekiz-Oghusen, als es sich mit benachbarten Stämmen vereinte.
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