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Szklarska Poręba

Szklarska Poręba (deutsch: Schreiberhau) ist eine Stadt in Polen.

Szklarska Poręba hat 8.000 Einwohner und verfügt über eines der attraktivsten Skigebiete in Polen.

Eine österreichische Firma errichtete die moderne Ski-Arena am Berg Szrenica/Reifträger. Zwar ist der Reifträger nur 1362 Meter hoch, aufgrund eines spezifischen Mikroklimas in der Region herrschen dort aber Schneebedingungen wie in den Alpen bei etwa 2000 Metern. Rund 20 Kilometer Pisten gibt es hier - für Anfänger wie für Leistungssportler. Lolobrydgida, die längste Abfahrt, misst 4400 Meter. Skikanonen erlauben Abfahrten in der Zeit von November bis Mai. Auch Nachtskilauf ist möglich. In Szklarska Poręba finden viele Skiwettkämpfe statt, darunter auch die Berliner Meisterschaften. Im Ortsteil Jakuszyce/Jakobstal an der tschechischen Grenze gibt es ein großes Langlaufgebiet, das auch für internationale Wettkämpfe genutzt wird.

Schreiberhau war einst als das "schlesische Worpswede" bekannt. Zahlreiche Künstler siedelten sich an. Die Brüder Carl und Gerhart Hauptmann kauften sich hier ein Haus, Andere Künstler lebten dauerhaft oder zeitweilig im Ort. Das Hauptmann-Haus in der ul. 11 Listopada 23 wurde vor wenigen Jahren restauriert und als Museum eröffnet. Zwei Räume erinnern an das Wirken der Hauptmann-Brüder, ein weiterer ist dem polnischen Maler Wlastimil Hofmann gewidmet, der bis zu seinem Tod 1970 in Szklarska Poręba wirkte. Ein anderer Teil des Museums zeigt Werke der Glaskunst, die hier eine lange Tradition hat. Auch heute zieht die Bergwelt um Szklarska Poręba wieder zahlreiche Künstler an. Der Bildhauer Zbignew Fraczkiewicz führt im Ort eine Galerie.

Der Ort ist auf Touristen bestens vorbereitet. Es gibt hier ein sehr gutes Angebot an Hotels, Pensionen, Restaurants und Cafés. Wanderrouten führen unter anderem zu zwei herrlichen Wasserfällen.


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