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Beispiele:
Hintergrund und Anwendungsfälle
Die Szenario-Technik mit ursprünglich militärischen Wurzeln hat mittlerweile Anwendungsmöglichkeiten in ökonomischen und gesellschaftlichen Fragestellungen gefunden.
Weitere Anwendungsfelder finden sich im Projektmanagement und im Risikomanagement.
Output dieser Phase sind eine detaillierte Aufgaben- und Problembeschreibung, sowie eine Faktorenliste
Output dieser Phase sind die Vernetzungstabelle und eine Einflussmatrix.
Output dieser Phase sind die möglichen Ausprägungen der einzelnen Faktoren/Deskriptoren, sowie eine Beschreibung der Alternativenbündel/Szenarien mit ihren jeweiligen Faktorausprägungen. www.sowi-online.de/methoden/dokumente/szenariotechnik.htmSzenario-Trichter
Szenarien werden häufig in Form eines Szenario-Trichters dargestellt. Der Szenario-Trichter wird von positivem Extrem-Szenario ("best case") und negativem Extrem-Szenario ("worst case") entlang der Zeitachse aufgespannt. Weitere Szenarien wie das Trendszenario (realistisches Entwicklungsszenario) können innerhalb des Trichters lokalisiert werden.Phasen
Die Anwendung der Szenario-Technik wird in der Literatur in Phasen eingeteilt. Es finden sich unterschiedliche Phasenmodelle, die sich in der Regel nur unwesentlich unterscheiden. Im folgenden wird das Vorgehen der Szenario-Technik an einem einfachen Phasenmodell erläutert.Aufgaben- und Problemanalyse
Im Rahmen der Aufgaben- und Problemanalyse wird der Untersuchungsgegenstand zunächst festgelegt und beschrieben. Anschließend werden die Faktoren/Deskriptoren ermittelt, die den Untersuchungsgegenstand bzw. die künftigen Szenarien dieses Feldes beschreiben.Einflussanalyse
In der Einflussanalyse wird untersucht, wie sich die einzelnen Faktoren wechselseitig beeinflussen. Dies kann mit einer Vernetzungstabelle ermittelt werden. Hierbei werden die Deskriptoren einander gegenübergestellt. Im direkten Vergleich wird ermittelt welchen Einfluss (keinen, mittlere Wirkung, hohe Wirkung) ein Faktor auf einen anderen Faktor besitzt. Anschließend können jeweils die Aktiv- und die Passivwirkungen kumuliert werden und die Faktoren in einer Einflussmatrix miteinander verglichen werden.Trendprojektion und Szenarienermittlung
Zunächst gilt es die unterschiedlichen Entwicklungsmöglichkeiten für die einzelnen Faktoren zu ermitteln. Welche Ausprägungen sind für die einzelnen Faktoren möglich? Die unterschiedlichen Ausprägungen können generisch in einem morphologischen Kasten ermittelt werden.
Durch die mathematische Kombination der verschiedenen Faktorausprägungen entstehen mögliche Szenarien. Da aber unter Umständen nicht alle Kombinationen sinnvoll sind oder sich sogar ausschließen, oder mehrere Kombinationen aufgrund ihrer Ähnlichkeit oder Bedeutung zusammengefasst werden können, ist eine Bündelung der Alternativen und eine Beschränkung der weiteren Untersuchung auf ausgesuchte Szenarien oder Alternativenbündel sinnvoll. Üblicherweise wird man wenigstens die beiden Extremszenarien, das Trendszenario und eventuell wenige, ausgewählte Szenarien weiter betrachten.
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