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Szeged

Szeged (deutsch auch Szegedin) ist eine Großstadt in Ungarn. Sie ist mit 168.000 Einwohnern die viertgrößte Stadt Ungarns und liegt an dessen Südgrenze nahe dem Dreiländereck mit Serbien und Rumänien an der Mündung des Flusses Marosch in die Theiß (ungarisch Tisza). Sie ist Hauptstadt des Komitats Csongrád. Die geografische Lage ist 46° 15' Nord und 20° 10' Ost, die mittlere Höhe über NN ist 75 m.

Geschichte

Szeged wurde von den Römern gegründet und trug den Namen Partiscum. Aufgrund von Ausgrabungen geht man davon aus, dass Attila der Hunnenkönig hier seinen Stützpunkt hatte.

Eine erste urkundliche Erwähnung ist aus dem Jahr 1247. Unteranderem durch seine Salzproduktion wurde Szeged seit dem 13. Jahrhundert zu einem Handelszentrum. Im Jahr 1498 erhielt die Stadt den Status einer königlichen Freistadt.

Szeged blieb auch während seiner Zugehörigkeit zum Osmanischen Reich ein Handelszentrum. Im Jahr 1719 erhielt die Stadt nach der Befreiung von den Türken den Status einer Freistadt zurück.

Ein katastrophale Hochwasser im Jahr 1879 zerstört die Stadt zu 95%. Die Stadt wurde mit internationaler Hilfe wieder aufgebaut, wobei praktisch alles neu geplant und angelegt wurde. Dadurch erklärt sich die saubere Struktur der Straßen der Stadt von Ringen und Strahlenwegen.


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