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Im Jahre 926 beauftragte der Bischof von Malankara, welcher das Gegengewicht zum syrischen Patriarchen in Indien war, fünf Bischöfe mit Unionsverhandlungen. Hierbei stellten sie lediglich die Forderung um den Erhalt ihrer Liturgie und die Belassung der Bischöfe auf ihren Sitzen. Am 20. September 1930 unierten sich dann doch lediglich zwei Bischöfe, ein Priester und ein Diakon, denen wenige Jahre später noch zwei weitere Bischöfe folgen sollten. Dies löste eine ganze Welle aus, so dass die vier Diözesen, an deren Spitze als Metropolit der Erzbischof von Trivandrum steht, heute etwa 327.000 Gläubige zählen. Außerhalb Indiens gibt es lediglich zwölf Gemeinden in den USA und fünf in Deutschland.
Von Interesse ist auch das monastische Leben auf der Grundlage von Kurisumala Ashram (1958). Es ist eine Gemeinschaft von Zisterziensern, welche die syrische Liturgie feiern und in strenger Askese leben.
Siehe auch: Syro-Malabarische Kirche
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