Symbolismus
Der Symbolismus ist eine
Die Epoche des Symbolismus begann etwa 1890 und endete etwa 1920.
Beim Symbolismus ist der Sinnhorizont der Sache wichtig, der viele andere Sachen miteinschließt und auf ein Gesetz im Weltganzen hindeuten soll, das immer-gegenwärtige Wesen der Sache, das gültige, zeitlose, erlesene. Ein symbolistisches Gedicht beispielsweise beschreibt die Sache, beziehungsweise den höheren Sinn, nicht direkt, sondern umschreibt es immer wieder von allen Seiten, bis der Mittelpunkt, beziehungsweise der höhere Sinn, unmissverständlich darliegt.
Die Symbolisten unterstellen die Sache dem Gesetz der Kunst. Die Wirklichkeit ist von der Form bestimmt. Inneres und äußere Welt sind nicht mehr getrennt.
Ihre wichtigste Gattung die Lyrik, strenge Form. Manche Dichter erwarteten einen neuen Menschen (siehe Nietzsches Übermensch) für ihre Gedichte.
Die Symbolisten bestreiten die objektive Erkenntniss und Darstellung der Wirklichkeit. Wichtig ist ihnen die Wiedergabe subjektiv-sinnlicher Eindrücke und Stimmungen. Sie haben eine kritische Distanz zum Alltagsleben, zu den selbstzufriedenen Bürgern. Sprache soll nicht abbilden, sondern bilden.
- Penrose, Roger: Computerdenken - Des Kaisers neue Kleider oder Die Debatte um Künstliche Intelligenz, Bewußtsein und die Gesetze der Natur, Übersetzung der englischen Original-ausgabe "The Emperor's New Mind", mit einem Vorwort von Martin Gardner und einem Vorwort zur deutschen Ausgabe von Dieter Wandschneider, Heidelberg 1991
- Penrose, Roger: Schatten des Geistes - Wege zu einer neuen Physik des Bewußtseins, Übersetzung der englischen Originalausgabe "Shadows of the Mind", Heidelberg 1995
- snURL.com/erassme Der Mensch und die 'Künstliche Intelligenz' - Die philosophische Dissertation (siehe Literatur) erläutert und kritisiert die gängigen KI-Auffassungen, unter anderem auch den Symbolismus
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Siehe auch: künstliche Intelligenz, Konnektionismus...
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