Superheld
Ein Superheld ist ein fiktiver Held hauptsächlich im Comic, aber auch im Film, Hörspiel, Büchern und Rollenspielen.
Kennzeichen von Superhelden
- Ein Superheld ist mit Fähigkeiten ausgestattet, die weit über die eines normalen Menschen hinaus reichen.
- Viele Superhelden haben eine geheime Identität.
- Superhelden kämpfen gegen das Böse und siegen zum Schluss.
- Durch ihr Handeln sind Superheld und Superschurke von Anfang an sofort unterscheidbar.
- Eine Weiterentwicklung der Persönlichkeit des Superhelden findet meist nicht statt, bekannte Charakteristika werden immer wieder vorgeführt.
- Manchmal haben Superhelden jugendliche Begleiter, homosexuelle Anspielungen könnte man vermuten, es wird aber nie ausgesprochen.
- Manche bedienen sich so genannter Gadgets.
Superhelden in der Mythologie
Der Richter Simson in der Bibel ist schon ein relativ typischer Superheld (eine geheime Identität hat er allerdings noch nicht). Auch in anderen alten Mythen finden sich Figuren, die in mancher Hinsicht an die modernen Superhelden erinnern, z.B. Väinämöinen in der finnischen Kalevala.
Superhelden im Comic
Zu den bekanntesten Figuren gehören Superman, Spider-Man (aka. "die Spinne" ) und Batman.
Während des 2. Weltkriegs brauchte Amerika Helden. Die Comics lieferten diese. So kämpften die Superhelden gegen die Nazis und wurden zu politischen Propaganda-Instrumenten.
Besonders zu vermerken sind hier die US-amerikanischen Verlage Marvel Comics und DC Comics, die über lange Zeit das Genre prägten, bis Ende des 20. Jahrhunderts japanische Mangas immer stärkeren Einfluss in der westlichen Welt auf das Gebiet der Superhelden ausübten. Viele der bislang entstandenen Kinofilme basieren auf Helden der beiden o. g. Verlage.
Gerade in letzter Zeit gibt es immer wieder Bemühungen, das Image der Superhelden zu unterlaufen. Insbesondere hervorzuheben ist dabei Alan Moore, der die Reihen Watchmen sowie The League of Extraordinary Gentlemen bearbeitet.
Superhelden im Film
Insbesondere wegen der zu erwartenden Erfolges aufgrund der regelmäßigen Stammleserschaft, dem scheinbar unerschöpflichen Arsenal an Gegnern (und Sequels) sowie der Einsatzmöglichkeit spektakulärer Special- Effects, werden Superhelden sehr gerne für den Film adaptiert.
- 2004
- 2003
- 2002
- Blade II, Regie: Guillermo del Toro
- Men in Black II, Regie: Barry Sonnenfeld
- Spider-Man, Regie: Sam Raimi
- 2000
- 1998
- Blade, Regie: Stephen Norrington
- Die Maske des Zorro, Regie: Martin Campbell
- 1997
- Batman & Robin;, Regie: Joel Schumacher
- Men in Black, Regie: Barry Sonnenfeld
- Spawn, Regie: Mark A.Z. Dippe
- Steel, Regie: Kenneth Johnson
- '1996
- '1995
- Batman Forever, Regie: Joel Schumacher
- Judge Dredd, Regie: Danny Cannon
- Tank Girl, Regie: Rachel Talalay
- '1994
- The Crow - Die Krähe, Regie: Alex Proyas
- Time Cop, Regie: Peter Hyams
- The Shadow, Regie: Russell Mulcahy
- '1993
- Die Maske, Regie: Chuck Russell
- Batman und das Phantom, Regie: Eric Radomski & Bruce W. Timm
- Turtles 3, Regie: Stuart Gillard
- '1992
- '1991
- Capatain America, Regie: Albert Pyun
- Turtles 2, Regie: Michael Pressman
- Rocketeer, Regie: Joe Johnston
- '1990
- '1940-1989
- Batman, 1989, Regie: Tim Burton
- Der Punisher, 1989, Regie: Mark Goldblatt
- Superman IV, 1987, Regie: Sidney J. Furie
- Conan der Zerstörer, 1984, Regie: Richard Fleischer
- Supergirl, 1984, Regie: Jeannot Szwarc
- Superman III, 1983, Regie: Richard Lester
- Conan der Barbar, 1982, Regie: John Milius
- Flash Gordon, 1980, Regie: Mike Hodges
- Superman II, 1980, Regie: Richard Donner
- Superman - Der Film, 1978, Regie: Richard Lester/Richard Donner
- Zorro, 1975 Regie: Duccio Tessari
- Barbarella, 1968, Regie: Roger Vadim
- Batman hält die Welt in Atem, 1966, Regie: Leslie H. Martinson
- Behind the Mask, 1946, Regie: Phil Karlson
Siehe auch: Sciencefiction-Film, Fantasy-Film
Superhelden im Hörspiel
- superherohype.com/ Superhero Hype
Befasst sich mit Superhelden im Kino
sf-film.de/ SF-Film.de
Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste"). Der Text steht unter der GNU Freie Dokumentation Lizenz. |