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Anfänge dieses Zweikampfs gehen bis ins 7. Jahrhundert zurück. Ziel des Kampfes ist es, den Gegner aus einem sandbedeckten Kreis von 4,50 m Durchmesser zu drängen. Da dabei ein hohes Eigengewicht von Vorteil ist, sind Sumokämpfer häufig sehr schwergewichtig (bis 150 kg). Darum ist Sumokämpfer eine umgangssprachliche Metapher für Menschen mit besonderer Körperfülle.
In Japan wird die Sportart kommerziell und professionell betrieben, in speziellen Sumo-Schulen werden Knaben zu Sumokämpfern herangebildet. Die erfolgreichsten genießen hohes gesellschaftliches Ansehen. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts hat Sumo auch außerhalb Japans Anhänger und Sporttreibende gefunden. Bei Weltmeisterschaften der (sogenannten) Amateure (d. h. ohne die in japanischen Sumoschulen ausgebildeten Profis) wird in Gewichtsklassen gekämpft, so dass das Körpergewicht eine untergeordenete Rolle spielt.
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