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Jeder der etwa 200 Schülerinnen und Schüler im Alter von vier bis 19 Jahren entscheidet selbst, was, wann und wie er lernt, bzw. womit er seine Zeit verbringt. Unterrichtskurse im herkömmlichen Sinne kommen nur zustande, wenn Schüler dies ausdrücklich wünschen.
Die Schule ist nicht in Klassenstufen oder Altersgruppen unterteilt. Die Schüler werden nicht bewertet.
Die Sudbury Valley School wird durch eine wöchentliche Schulversammlung (School Meeting) geleitet. In ihr hat jeder Schüler und jeder Mitarbeiter eine Stimme. Die Schulversammlung entscheidet auch darüber, wer im nächsten Schuljahr als Mitarbeiter an der Schule arbeiten darf. Für Beschwerden über die Verletzung von Schulregeln ist das mehrheitlich mit Schülern besetzte Justizkomitee zuständig.
In der jährlich stattfindenden School Assembly besitzen neben Schülern und Mitarbeitern der Schule auch die Eltern der Schüler Stimmrecht. Die School Assembly billigt den von der Schulversammlung vorgelegten Jahreshaushalt und entscheidet über die Vergabe von Schulabschlüssen sowie über Satzungsänderungen.
Die Sudbury Valley School ist Vorbild für mittlerweile etwa 30 ähnliche Schulen, die sich "Sudbury-Schulen" nennen. Die meisten von ihnen befinden sich in den USA, weitere in Kanada, Israel, Dänemark und Australien.
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