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Stereobildpaar
Eine einfache Methode besteht darin zwei stereoskopische Halbbilder nebeneinander abzubilden, mit einer speziellen Blicktechnik (dem Kreuzblick oder Parallelblick) können sie dann betrachtet werden. Da dies jedoch für ungeübte nicht immer einfach ist, gibt es spezielle Prismenbrillen, die etwas Erleichterung bringen.
Die Sehtechniken des Kreuzblicks und Parallelblicks werden in dem Artikel Stereoskopisches Sehen behandelt. Es bedarf keiner besonderen Voraussetzungen, um das hilfmittellose Betrachten von Stereobildern zu erlernen.
Siehe auch: StereoskopieAnaglyphenbilder
Bei den Anaglyphenbildern werden die beiden Halbbilder übereinander gedruckt, wobei beide Halbbilder in Komplementärfarben eingefärbt werden. Mit einer entsprechend gefärbten Brille, wird für jedes Auge das richtige Halbbild herausgefiltert. Meist werden die Farben Rot und Blau bzw. Rot und Grün verwendet.Zufallspunkt-Raumbilder
Bei seinen Forschungen entdeckte Dr. Bela Julesz 1959, dass die Wahrnehmung der räumlichen Tiefe erst in Gehirn stattfindet. Hierzu experimentierte er mit einer speziellen Sorte von Stereobildpaaren, die nur zufällig verteilte Punkte enthielten. Die Raumwirkung entsteht nur durch die Parallaxe. Auf dem folgenden Bild ist ein Kreis zu erkennen.SIRDS
Die nächste Entwicklung folgte mit dem Single Image Random Dot Stereogram (SIRDS), das ein einzelnes Großes Bild ist. Entwickelt wurde diese Art der Stereogramme von Christoper Tyler und Maureen Clarke gegen 1979.SIS
Gegen Mitte der 1980er wurden begonnen, die Zufallsmuster durch richtige Bilder zu ersetzen. Das Single Image Stereogram (SIS) erlebte dann in den 1990ern einen großen Boom, nachdem Tom Baccei die Buchserie Das Magische Auge (engl. Magic Eye) herausbrachte.
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