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Vor allem in ländlichen Regionen und kleinen Gemeinden war (und ist teilweise heute noch) die Zugehörigkeit zum Stammtisch an einen höheren Sozialstatus gebunden. So setzte sich ein Dorfstammtisch bis weit in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts vor allem aus freien Berufen wie Bürgermeister, Pfarrer/Pastor, Arzt oder Bauer zusammen. Die Einladung an einen Ortsfremden, am Stammtisch Platz zu nehmen, galt als nicht selbstverständlicher Wertschätzungsbeweis.
Im städtischen Bereich haben sich seit den späten 90ern auch Stammtischrunden zu speziellen engeren Themenbereichen gebildet, die oft wie lose zusammenhängende Vereine geführt werden und ebenso dem geselligen Beisammensein wie dem Erfahrungsaustausch dienen.
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