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| Wahlspruch: "Plus Ultra"lat, "Darüber hinaus" | |||||
| Amtssprachen | Spanisch (regional Katalanisch, Galicisch und Baskisch) | ||||
| Hauptstadt | Madrid | ||||
| Staatsform | Parlamentarische Monarchie | ||||
| Fläche | 504.782 km² | ||||
| Einwohnerzahl | 40.217.413 (Stand Juli 2003) | ||||
| Bevölkerungsdichte | 80 Einwohner pro km² | ||||
| Währung | Euro | ||||
| Zeitzone | UTC+1 (Kanarische Inseln UTC) | ||||
| Nationalhymne | Marcha Real | ||||
| Kfz-Kennzeichen | E | ||||
| Internet-TLD | .es | ||||
| Vorwahl | +34 | ||||
Spanien befindet sich, ebenso wie Portugal und das zum Vereinigten Königreich gehörende Gibraltar, auf der iberischen Halbinsel.
Im Nordwesten, entlang des Gebirgszuges der Pyrenäen, grenzt Spanien an Frankreich und den Kleinstaat Andorra.
Außerdem gehören die Inselgruppen der Balearen, im Mittelmeer gelegen, und der Kanaren, im Atlantik, sowie die an der nordafrikanischen Küste gelegenen Städte Ceuta und Melilla zum Staatsgebiet.
Der spanische Nationalfeiertag wird am 12. Oktober anlässlich der Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus gefeiert
(Día de la Hispanidad).
Die Rolle der spanischen Krone wird in der Verfassung im wesentlichen auf repräsentative Funktionen beschränkt. Darüber hinausgehende Funktionen des Königs sind die Bestätigung von Gesetzen und die Ernennung und die Entlassung des Regierungschefs.
Das oberste Gesetzgebungsorgan in Spanien ist das Parlament (Cortes Generales). Die Cortes unterteilen sich in zwei Kammern, das Abgeordnetenhaus (Cámera de los Diputados) und den Senat (Senado). Die 350 Mitglieder des Abgeordnetenhauses werden per Direktwahl für vier Jahre gewählt. Der Senat besteht aus 259 Sitzen. Davon werden 208 Mitglieder direkt vom Volk gewählt und die restlichen 51 von den Parlamenten der autonomen Regionen bestimmt. Senatoren werden für eine Amtszeit von vier Jahren ernannt.
Der Ministerpräsident und die Regierungsmitglieder werden vom Abgeordnetenhaus gewählt.
Spanien ist seit Januar 1986 Mitglied der Europäischen Union.
Siehe auch: Politische Parteien in Spanien - Liste spanischer Ministerpräsidenten
Die Autonomen Regionen selbst gliedern sich ihrerseits in insgesamt 50 Provinzenen (provincias), die fast alle nach ihrem jeweiligen Verwaltungssitz benannt sind. (Liste der Provinzen Spaniens)
Die Städte Ceuta und Melilla liegen in Nordafrika und grenzen an das Mittelmeer sowie Marokko. Der nördlichste Punkt Spaniens ist die Estaca de Vares, der westlichste das Kap Toriñana, beide in Galicien, der südlichste die Punta Marroquí bei Tarifa, der östlichste das Kap de Creus. Die größte Ausdehnung von Norden nach Süden beträgt 856 und von O. nach W. 1020 km.
Die Nordküste Spanien verläuft fast in gerader Linie und bildet nur zwischen Gijón und Avilés sowie zwischen Ribadeo und A Coruña (spanisch La Coruña) bedeutendere Vorsprünge nach Norden. Gegenüber den übrigen Küsten des Landes zeichnen sich diese Küstenabschnitte durch Schroffheit und schlechte Zugänglichkeit aus.
Ursächlich hierfür ist, dass hier die Gebirge fast überall dicht ans Meer heranrücken. Zugänglich sind diese Küstenabschnitte nur an den Mündungen der Flüsse und der tief in das Land einschneidenden Meeresarme (Rías), die insbesondere an der Küste von Galicien häufig auftreten. Auch die Westküste Spaniens trägt im ganzen diesen Charakter; doch ist sie viel zugänglicher als der Norden, da hier die Gebirge nur in den Kaps bis an das Meer herantreten und sich im Hintergrund der Rias gewöhnlich Ebenen befinden.
Charakteristisch für die Südküste und Ostküste sind dagegen eine Anzahl weiter, flacher Meerbusen und dazwischen befindliche, in felsige Vorgebirge endende Landvorsprünge. Diese Abschnitte sind gegliederter als die Nordküste und Westküste und besser zugänglich. Die wichtigsten Buchten der Südküste sind von Westen nach Osten die Golfe von Cádiz, Málaga und Almería sowie die Bucht von Cartagena, an der Ostküste die Bahía von Alacant (spanisch Alicante) und der Golf von València. Die größten Flüsse Spaniens sind der Duero, der Tajo und der Ebro.
Die Vegetation der Iberischen Halbinsel teilt sich in drei große Bereiche auf:
In Spanien werden überwiegend die iberoromanischen Sprachen Spanisch (Castellano), Katalanisch und Galicisch, sowie das Baskische gesprochen. Die spanische Sprache ist im gesamten Staatsgebiet Amtssprache, während die anderen drei nur in manchen Gebieten diesen Status genießen.
Spanien ist ein vorwiegend katholisches Land. 94% der Staatsbürger gehören der römisch-katholischen Kirche an.
Der Motorsport, insbesondere Rallye (Carlos Sainz ist derzeit der bekannteste spanische Fahrer), Formel 1 (Fernando Alonso) und Motorradrennen genießen die Aufmerksamkeit der Zuschauer.
Bedeutende Individualsportarten sind der Radsport und Tennis, desweiteren Padel, eine realtiv neues, dem Tennis ähnliches Spiel, und Golf. Im Nordosten Spaniens wird Pelota, der baskische Nationalsport, gespielt.
Ein typisch spanisches Spektakel ist der Stierkampf, der in der Regel jedoch nicht als Sportart angesehen wird. Nach Meinung seiner Anhänger ist er als eine Kunst anzusehen, in der Eleganz und Ästhetik eine wichtige Rolle spielen. In den Augen vieler Kritiker stellt er eine archaische und brutale Tradition dar, die es aufgrund der mit ihr verbundenen Tierquälerei nicht wert ist, in ihrer heutigen Form fortgeführt zu werden.
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