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Sigismund ist Sohn von Karl IV und Bruder Wenzels von Luxemburg. Die ungarische Krone erwarb er durch die Heirat mit Maria von Ungarn. Die größte Leistung Sigismunds bestand in der Wiederherstellung der Einheit der römischen Kirche auf dem Konzil von Konstanz (1414 bis 1418). Sein Versuch einer Reichsreform, die Reformatio Sigismundi scheiterte jedoch 1434.
1396 organisierte er einen Kreuzzug gegen das Osmanische Reich, der im Desaster von Nikopolis endete.
Berüchtigt ist sein Verrat an Jan Hus, dem er freies Geleit zugesichert hatte, damit er auf dem Konzil sprechen könne, er wurde von Sigismund gefangen genommen und auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Dies führte sogar dazu, dass die böhmischen Stände anfangs zögerten, ihn als König anzuerkennen. Gegen die Hussiten rief Sigismund zum Kreuzzug auf, der aber sehr rasch die Form eines langwierigen Guerillakrieges annahm und erst 1436 beendet werden konnte. Sein treuester Verbündeter in diesem Krieg war der Herzog von Österreich, Albrecht V, der auch zu seinem Nachfolger designiert wurde. Mit Sigismund endete die Luxemburger Dynastie im männlichen Zweig.
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Vorgänger: Ruprecht III. von der Pfalz | Herrscher des Heiligen Römischen Reichs |
Nachfolger: Albrecht II |
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Vorgänger:Wenzel Jobst von Mähren (Kurfürst von Brandenburg) |
Sigismund Liste der Herrscher von Brandenburg |
Nachfolger: Jobst von Mähren (1397-1411) Friedrich I (Kurfürst von Brandenburg) |
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