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1 Herstellung 2 Mindestanforderungen 3 Geschmacksrichtungen 4 Geschichte 5 Siehe auch: 6 |
Herstellung
Sekt wird aus Wein (meist ein Cuvée genannter Verschnitt ausgewählter Sorten) durch eine zweite Gärung nach Zugabe von Zucker und Hefe hergestellt. Die bei der zweiten Gärung entstehende Kohlensäure wird im Wein gebunden und erzeugt das markante Prickeln, die Hefen selbst geben dem Sekt ein spezifisches Aroma.
Zur Sektherstellung kommen hauptsächlich 2 Verfahren zur Anwendung:
Geschichte
1826 gründete Georg Christian Kessler die erste deutsche Sektkellerei in Esslingen am Neckar. Er hatte sein Wissen aus der Champagne mitgebracht, wo er in einem Champagnerhaus gelernt hatte. Es dauerte jedoch längere Zeit, bis die Sektbereitung so weit perfektioniert war, dass die Ausfallquoten durch platzende Flaschen auf ein vertretbares Niveau gesenkt worden waren.
Im 1. Weltkrieg wurde zur Finanzierung des Krieges eine Sektsteuer eingeführt und danach nicht wieder abgeschafft. Bis in die 1970er Jahre galt ein staatliches Sektmonopol, welches nur Kellereien die Sektherstellung erlaubte. Erst durch einen Gerichtsbeschluss in den 1970er Jahren erhielten auch Weingärtnergenossenschaften und Winzer das Recht zur Versektung und Vermarktung ihrer Weine. Dadurch gibt es mittlerweile eine große Auswahl an Sekten aller Qualitäten und Preisklassen.
Auch in anderen europäischen Ländern hat die Sektherstellung seit dieser Zeit einen deutlichen Aufschwung erlebt. In Frankreich darf ebenfalls nur Sekt aus der Champagne mit Champagner in Verbindung gebracht werden. Schaumweine nach der "méthode champenoise" aus anderen Anbaugebieten werden unter der Bezeichnung "Crémant" (ursprünglich eine Bezeichnung für feinperligen Champagner) vermarktet: Crémant d'Alsace, Crémant de Bourgogne, Crémant de Limoux, Crémant de Loire. Im Großherzogtum Luxemburg wird der Crémant de Luxembourg hergestellt. Spanische Sekte nach der Flaschengärmethode nennen sich Cava. Deutsche Sekte, die von Winzern in Flaschengärung hergestellt werden, dürfen sich Winzersekt nennen.
Siehe auch:
- Informative Webseite über Sekt und Champagner
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Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste"). Der Text steht unter der GNU Freie Dokumentation Lizenz. |