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Die Quelle der Seine liegt auf dem Plateau von Langres, 30 km nordwestlich von Dijon im Département Côte d’Or im Burgund, 470 Meter über dem Meeresspiegel. Wichtige Städte an der Seine sind Paris, Troyes und Rouen. Das Einzugsgebiet der Seine umfasst etwa 75.000 km².
Die Uferpromenade der Seine in Paris steht in der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO. Die Hauptzuflüsse sind Aube, Marne und Oise vom Norden und Yonne und Eure vom Süden. Über Kanäle ist sie mit Schelde, Maas, Rhein, Saône und Loire verbunden. Am Unterlauf des Flusses im Gebiet der Normandie haben sich riesige Schleifen gebildet. Die schiffbare Länge ist 560 km lang. Ozeanriesen können bis zu 120 km entlang des Flusses ins Landesinnere fahren.
Eine Besonderheit ist, dass die Quellen der Seine seit 1864 Eigentum der Stadt Paris sind. Eine künstliche Grotte wurde ein Jahr später errichtet, um die Hauptquelle zu schützen, und die Statue einer Nymphe aufgestellt, die den Fluss symbolisieren soll. Die Hauptstadt hat mittlerweile das Interesse an der Parzelle verloren und sie an die Region Burgund zurückgegeben.
Seine war auch der Name eines französischen Départements, das 1968 in vier Départemetns aufgeteilt wurde: Paris (75), Hauts-de-Seine (92), Seine-Saint-Denis (93) et Val-de-Marne (94). Die Ordnungszahl 75, die zum Département Seine gehörte, blieb dabei Paris erhalten, wodurch die bisherige alphabetischen Reihenfolge der Départements allerdings verletzt wurde.
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