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Geografische Lage
Der Bezirk Schwyz umfasst die Gegend zwischen Zugersee und Vierwaldstädtersee, das Muotatal und das Bibertal Richtung Einsiedeln. Er entspricht ungefähr dem alten Land Schwyz, das während Jahrhunderten als Stand Schwyz geschichtliche Bedeutung hatte.
Im Bezirk existieren 15 Gemeinden: Schwyz, Arth, Ingenbohl, Muotathal, Steinen, Sattel, Rothenthurm, Oberiberg, Unteriberg, Lauerz, Steinerberg, Morschach, Alpthal, Illgau und Riemenstalden. Das Gebiet umfasst also auch nördlich der Wasserscheide am Mythen (Berg) gelegene Teile, was auf die Landerweiterung in der Alten Eidgenossenschaft zurückzuführen ist.
Geschichte
Schwyz gehört mit Uri und Unterwalden zu den Alten Drei Orten, die 1291 die Eidgenossenschaft gründeten. Wichtig für die Geschichte der Talschaft wurde der Streit mit dem Kloster Einsiedeln. Die 934 von Strassburg aus gegründete Abtei erhielt von den schwäbischen Herzögen und den römisch-deutschen Kaisern grosse Ländereien geschenkt. Dazu gehörten auch Sihl, Alp und Biber. Im 11. Jahrhundert verbreitete sich die Grossviehhaltung. Dazu brauchte man mehr Weideland und Almen. Diese gab es zur Genüge auf der anderen Seite der Wasserscheide (Biberegg-Haggenegg-Holzegg-Ibergeregg) und damit auf Klostergebiet. Bäuerliche Rodungen und die Entführung der Mönche durch die Schwyzer führten zu einem Rachefeldzug der Habsburger, die seit 1283 Herren der Waldstatt waren. Der Sieg in diesem militärischen Konflikt (Schlacht am Morgarten von 1315) sicherte den Schwyzern schliesslich den Besitz von beträchtlichen Gebieten jenseits der Mythen.
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