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Der meist verwendete Schraubenschlüssel ist der Gabelschlüssel (auch als Maulschlüssel bezeichnet). Mit diesem kann man Sechskant- oder Vierkantköpfe drehen. Das Schlüsselmaul ist 60° zur Werkzeugachse verdreht, so dass man mehr Bewegungsfreiheit mit dem Schlüssel hat.
Ein weiterer Schraubenschlüssel ist der Ringschlüssel, der aus einem 6- oder 12-eckigen sternförmigen Ring besteht. Dieser Ring umschließt den Schraubenkopf oder die Mutter komplett, so dass ein Abrutschen bei stärkerer Kraftanwendung verhindert wird. Dieser kann noch gekröpft sein. Eine Kombination von Gabelschlüssel und Ringschlüssel wird Gabel-Ringschlüssel genannt.
Bei stärkerer Kraftanwendung verwendet man vielfach eine Werkzeugnuss mit einem normalen Hebel oder einer Ratsche bzw. Knarre. Durch zusätzliche Zwischenstücke ist man hier am flexibelsten und kommt auch an schwer zugängige Stellen.
Wo beim Anziehen eine genau vorgegebenes Drehmoment angewendet werden muss, verwendet man einen Drehmomentschlüssel. Somit kann eine Überdehnung des Gewindes vermieden werden. Dabei wird das maximale Drehmoment am Schlüsselgriff durch Verdrehen eingestellt. Wird beim Anziehen dieses Moment erreicht, so rutscht die im Schlüsselkopf eingebaute Ratsche durch. Sie werden meist in Verbindung mit einer Nuss verwendet.
Daneben gibt es Innenvielzahnschlüssel, die nur abgewinkelte Stahlstücke sind und an den Enden das passende Profil für den Schraubenkopf haben.
Die Größe eines Schraubenschlüssels wird durch die Schlüsselweite gekennzeichnet, die Abkürzung lautet SW. Bei einem Maulschlüssel SW 17 haben die beiden parallelen Flächen einem Abstand von 17 mm. Die Schlüsselweite ist als Zahl ohne den Zusatz SW, auf der jeweiligen Seite des Schlüssels aufgeprägt.
Siehe auch: Werkzeug, Befestigungsschrauben, Schraubenmuttern
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