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Die amerikanischen Streitkräfte wurden aufgrund eines Berichts des Indianer-Inspektors E.C. Watkins vom 9. November 1875 entsandt, dem zufolge einige Hundert Sioux und Cheyenne-Indianer unter der Führung von Sitting Bull und Crazy Horse den Vereinigten Staaten feindlich gesinnt seien.
Auch mit Unterstützung der Witwe von Custer wurde die Niederlage in zahlreichen Filmen als Kampf eines heldenhaften Generals gegen die Wilden verklärt. Nachdem die Behandlung der Indianer bei der Eroberung des amerikanischen Westens allgemein als Unrecht anerkannt ist, hat sich auch zum Ende des 20. Jahrhunderts das Bild der Schlacht am Little Bighorn und das des Generals Custer gedreht: Ein blutdürstiger Eroberer zieht gegen tapfere Kämpfer in die Schlacht, die nur ihr Land, ihre Kultur und Zukunft verteidigen.
Zwischen 1999 und 2003 wurden am Ort der Schlacht Denkmäler für gefallene Indianerkrieger enthüllt. Am 127. Jahrestag der Schlacht im Jahr 2003 wurde die historische Stätte vom "Custer Battlefield National Monument" zum "Little Bighorn Battlefield National Monument" umbenannt.
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