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Samarkand

Samarkand (Samarqand oder Самарқанд auf Usbekisch) ist eine Stadt in Usbekistan mit ca. 400 000 Einwohnern.

Inhalt
1 Geschichte
2 Wirtschaft
3 Sehenswürdigkeiten
4 Persönlichkeiten

Geschichte

Samarkand, das den Griechen als Marakanda bekannt war, wurde etwa vor 2750 Jahren gegründet. Alexander der Große eroberte die an der Seidenstraße gelegene Stadt 329 v. Chr. Unter islamischer Herrschaft florierte die Stadt, bis sie von dem mongolischen Eroberer Dschingis Khan 1220 zerstört wurde. Der mongolische Herrscher Timur Lenk (Tamerlan) machte Samarkand zur Hauptstadt seines Großreichs.

1868 geriet die Stadt unter russische Herrschaft und war bis 1925 Hauptstadt der Usbekischen SSR.

Sehenswürdigkeiten

In Samarkand finden sich einige der großartigsten Zeugnisse islamischer Architektur. Die Stadt wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe der Menschheit erklärt.

Bibi-Khanum Moschee
Der Registanplatz mit den angrenzenden Medressen:
die Ulugbeg Madrasah (1417-1420)
die Sher Dor Madrasah (1619-1636)
die Tillya Kori Madrasah (1646-1660)

Persönlichkeiten

Timur Lenk (1336 - 1405)
Omar Khayyam (1048-1131), Dichter und Wissenschaftler


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