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Die Sklaven mussten auf den Plantagen und Zuckerrohrfeldern des Umlandes, des sog. Renconcavo, arbeiten. Sie sorgten dafür, dass Salvador da Bahia im 16 Jh. die größte Metropole auf der Südhalbkugel war.
So haben z.B. die katholischen Heiligen ihre Entsprechung in den sog. Orixás, einer Art afrikanischer Götter gefunden.
Wer Brasilien am ursprünglichsten erleben will, sollte einen Aufenthalt in Salvador einplanen.
Insbesondere der Karneval ist hier viel natürlicher, als z.B. der mittlerweile sehr kommerzielle Karneval Rios.
Im Stadtzentrum steht ein Denkmal für L. L. Zamenhof, den Begründer der Kunstsprache Esperanto.
Ein Teil der Altstadt, der sog. Pelourinho, gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO.Geschichte
Hier kam der größte Teil der ca. 5 Mio. Afrikaner an, die von den Portugiesen aus Westafrika in die Sklaverei verschleppt wurden.Sehenswürdigkeiten
Noch heute ist der afrikanische Einfluss auf Salvador allgegenwärtig. Dies drückt sich vor allem in der Sprache aus, die viele Wörter aus dem Afrikanischen übernommen hat, sowie in der Religion, wo sich afrikanischer Götterglaube und Katholizismus vermischt haben.
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