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Sachsen-Meiningen

Sachsen-Meiningen war ein, sog. ernestinisches, Herzogtum im heutigen Thüringen, das 1681 durch Teilung des Herzogtums Sachsen-Gotha unter den Söhnen Herzog Ernsts I. "des Frommen" von Sachsen-Gotha (1601-1675) entstand.

Bei der Neuordnung der ernestinischen Herzogtümer nach dem Aussterben der Linie Sachsen-Gotha-Altenburg im Jahre 1826 erhielt das ursprüngliche Herzogtum Sachsen-Meiningen eine veränderte territoriale Gestalt. Es erhielt ganz Sachsen-Hildburghausen, dessen Herzog zum Ausgleich Sachsen-Altenburg erhielt, und den Saalfelder Teil von Sachsen-Coburg-Saalfeld, das daraufhin mit Sachsen-Gotha in Personalunion zum Doppelherzogtum Sachsen-Coburg und Gotha vereinigt wurde.

Das Herzogtum Sachsen-Meinigen erhielt 1829 eine eigene Verfassung, trat 1867 dem Norddeutschen Bund und 1871 dem Deutschen Reich bei.

Herzogliche Residenz und Landeshauptstadt war die heutige Kreisstadt Meiningen (Schmalkalden-Meiningen). Das Herzogtum Sachsen-Meiningen wurde 1918 Freistaat und ging 1920 im Land Thüringen auf.

Inhalt
1 Bevölkerungsentwicklung
2 Regierende Herzöge
3 Verwaltungsgliederung
4

Bevölkerungsentwicklung

Regierende Herzöge

nach der Neugliederung (1826-1918)

Verwaltungsgliederung

  1. Kreis Hildburghausen (mit den Städten Eisfeld, Hildburghausen, Römhild und Themar)
  2. Kreis Meiningen (mit den Städten Bad Liebenstein, Bad Salzungen, Breitungen, Meiningen, Ostheim, Schweina und Wasungen)
  3. Kreis Saalfeld (mit den Städten Camburg, Gräfenthal, Lehesten, Pößneck und Saalfeld)
  4. Kreis Sonneberg (mit den Städten Lauscha, Neuhaus am Rennsteig, Oberlind, Schalkau, Sonneberg und Steinach (Thüringen))

-> Genealogisches Handbuch des Adels


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