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Sachsen-Coburg-Saalfeld

Sachsen-Coburg-Saalfeld war ein wettinisches Herzogtum mit dem thüringischen Ort Saalfeld als Residenz.

Nachdem Herzog Ernst I. der Fromme von Sachsen in Gotha am 26. März 1680 gestorben war, wurde sein Fürstentum unter seine sechs Söhne aufgeteilt:

Als Albrecht von Coburg 1699 kinderlos starb und das Herzogtum seinem Bruder Johann Ernst hinterließ, ergaben sich Erbstreitigkeiten, die sich bis 1735 hinzogen. Dann fiel Coburg - unter der Landeshoheit Gothas - endgültig an Christian Ernst von Saalfeld, das Herzogtum Sachsen-Coburg-Saalfeld war entstanden.

Neue Streitigkeiten in der Familie führten dazu, dass am 12. November 1826 durch Schiedspruch des Familienoberhaupts, König Friedrich August I. von Sachsen, die Gebiete neu geordnet wurden. Sachsen-Coburg-Saalfeld trat die Residenz Saalfeld und das Amt Themar an Sachsen-Meiningen ab. Dafür bekam man das Herzogtum Sachsen-Gotha (ohne Altenburg, das an Sachsen-Hildburghausen kam) und die Ämter Königsbegr und Sonnefeld: Das neue Herzogtum Sachsen-Coburg und Gotha (als Personalunion der beiden Herzögtümer Sachsen-Coburg und Sachsen-Gotha) war geboren.

Das Herzogtum regierten:

Ein jüngerer Bruder des Herzogs Ernst von Sachsen-Coburg-Saalfeld bzw. Ernst I. von Sachsen-Coburg und Gotha, war Leopold, der 1831 als Leopold I König der Belgier wurde. der jüngere Sohn von Herzog Ernst war Prinz Albert, "the Prince Consort", seit 1840 Ehemann der britischen Königin Victoria. Sein Neffe Ferdinand wurde 1837 als Dom Fernando II König von Portugal. Sein Großneffe Ferdinand wurde als Ferdinand I 1887 Fürst und 1908 Zar von Bulgarien.


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