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Sacha

Das in Russisch-Fernost gelegene Sacha (oder "Jakutien") ist seit 1991 eine Republik im nördlichen Teil des asiatischen Russland. Sacha bildet einen Teil der Küste des Nordpolarmeeres.

Inhalt
1 Geographie
2 Daten
3 Bevölkerung
4 Geschichte
5 Wirtschaft
6 Siehe auch

Geographie

Sacha erstreckt sich über eine große, dünnbesiedelte Fläche, die westlich und östlich entlang des Mittel- und Unterlaufs des Flusses Lena liegt: Mittelsibirisches Bergland, Mitteljakutische Niederung und Ostsibirisches Bergland. In der eben genannten Niederung entstehen regelmäßig Überschwemmungen. Das gesamte Territorium wird von Permafrostboden eingenommen.

Daten

Bevölkerung

Die
Jakuten bilden ein Mischvolk aus Mongolen und Turkvölkern, sie sprechen die Turksprache Jakutisch. 50,3 % sind Russen, 33,4 % Jakuten und 7 % Ukrainer. Daneben leben in Jakutien noch zahlreiche kleinere Völker, darunter die Jukagiren und die tungusischen Völker der Ewenen und Ewenken.

Geschichte

Im 14. Jahrhundert wanderten die Jakuten aus dem südlichen Baikalgebiet nach Sacha (Jakutien) ein. Sacha war zu Zeiten der Sowjetunion eine Autonome Sozialistische Sowjetrepublik (ASSR). Mit Auflösung der UdSSR wurden Sacha weitreichende Autonomierechte eingestanden.

Wirtschaft

Sacha ist reich an Bodenschätzen wie Edelmetallen, Erdöl, Kohle oder Diamanten. Sein Anteil an der weltweiten Diamantenförderung liegt bei über 13%.

Siehe auch


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