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Während der Karlistenkriege emigrierte seine Familie 1873 nach Lapurdi (französisches Baskenland). 1876 kehrten sie nach Bizkaia zurück. Sabino Arana Goiri besuchte das Jesuitenkolleg in Orduna. Nach dem Tod des Vaters Santiago Arana zog die Mutter mit den Söhnen nach Barcelona. Nach dem Tod der Mutter kehrte Sabino Arana nach Bizkaia zurück. Er gründete 31. Juli 1895 in Bilbao die Baskische Volkspartei (spanisch: Partido Nacionalista Vasco, baskisch: Eusko Alderdi Jetzalea). 1892 erschien sein Werk Bizcaya por su Independencia (deutsch: 'Bizkaia für seine Unabhängigkeit').
1899 gründete er die Tageszeitung El Correo Vasco, von der 103 Ausgaben erschienen. Am Congreso Ortográfico de Hendaya im September 1801, einem der ersten Versuche, eine einheitliche baskische Sprache zu definieren, war er maßgeblich beteiligt. Auf dem nächsten Kongress im Jahre 1802 in Hondarribi wurde die Eskual Zaleen Biltzarra ('Versammlung der baskischen Sprachpfleger') gegründet und Sabino Arana zum Vizepräsidenten gewählt.
Sein poetisches Werk besteht u.a. aus 33 Gedichten und Liedern, u.a. dem Text der baskischen Nationalhymne Eusko Abendaren Ereserikia. Als Journalist veröffentlichte er ca. 600 Artikel und 14 umfangreichere literarische und politische Werke.
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