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S-VHS bietet eine verbesserte Auflösung und höhere Farbgenauigkeit, mit ca. der doppelten Anzahl an Bildpunkten pro Zeile (Maß für analoge Videoauflösung). S-VHS arbeitet mit 400 Linien pro Zeile, VHS dagegen nur mit 250.
S-VHS konnte sogar ein besseres Bild als terrestrisch ausgestrahltes Analog-Fernsehen bieten - im täglichen Gebrauch konnte man aber kaum einen Unterschied zwischen VHS und S-VHS TV-Aufnahmen bemerken.
S-VHS-Recorder gewannen kaum Marktanteile, wahrscheinlich wegen der höheren Anschaffungskosten, fehlenden Film-Kaufkassetten und der nicht direkt sichtbaren verbesserten Bildqualität. S-VHS-Camcorder hingegen waren bei Amateurfilmern sehr beliebt, weil sie Schnitt-Kopien in annehmbarer Qualität erlaubten.
Heute ist S-VHS veraltet und wurde im Abspiel-Bereich von der DVD verdrängt. Im Aufnahme-Bereich gibt es mehrere digitale Videoformate, die Amateur- und semiprofessionelle Filmer benutzen.
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