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Der 1886 gegründete Verlag machte sich zunächst einen Namen als führendes Verlagshaus des Naturalismus (bspw. wurde Gerhart Hauptmann bei Fischer verlegt. Fischer ist auch das Stammhaus Thomas Manns).
Zur Zeit des Nationalsozialismus mußte die Eigentümerfamilie um Gottfried Bermann Fischer fliehen und gründete in der Folge bspw. in Wien Ableger ihres Verlags. Der in Berlin verbleibende Verlagsteil, der auch den offiziellen Namen S. Fischer Verlag fortführte, wurde zu dieser Zeit von Peter Suhrkamp geleitet. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs kam es nach einer außergerichtlichen Einigung zu einer Quasi-Aufteilung des S. Fischer Verlags. G.B. Fischer erhielt den Verlag zurück, Peter Suhrkamp schied aus dem Fischer Verlag aus und gründete den Suhrkamp Verlag. Den Autoren des Fischer Verlags war freigestellt worden, in welchem Verlag sie verlegt werden wollen. Einige Autoren bspw. Bertolt Brecht und Hermann Hesse entschieden sich zum Verlagswechsel zu Suhrkamp.
Heute gehört der S. Fischer Verlag wie die Verlage Kindler, Rowohlt, Kiepenheuer & Witsch; und Metzler zu der Verlagsgruppe Holtzbrinck.
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