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Rur

Die Rur (nicht zu verwechseln mit der Ruhr) ist ein Nebenfluss der Maas in Mitteleuropa; sie fließt durch Belgien, Deutschland und die Niederlande.

Ca. 90 % des Flusses befinden sich in Deutschland.

Inhalt
1 Flusslauf
2 Tourismus
3 2. Weltkrieg
4 Städte an der Rur
5 Nebenflüsse
6

Flusslauf

Die Rur entspringt im Naturpark Hohes Venn an der 696 m hohen Botrange in Belgien auf 660 m über NN und erreicht südlich von Monschau nach nur rund 15 km (geschätzt) Deutschland.

In ihrem Mittellauf fließt die Rur durch Nordrhein-Westfalen mit den Kreisen Aachen, Düren und Heinsberg. Dabei durchquert sie die Nord-Eifel mit dem Nationalpark Eifel. Der Name Eifel-Rur, der manchmal verwendet wird, um den Fluss von der Ruhr mit "h" abzugrenzen, bezieht sich auf diese geographische Lage.

Am Flusskilometer 39 erreicht das Wasser der Rur den Rurstausee, die zweitgrößte Talsperre Deutschlands.

Nach einer Gesamtlänge von 170 km mündet sie bei Roermond in den Niederlanden in die Maas.

Tourismus

Die Rur ist ein Kanu- Paradies, bei Monschau findet man im Frühjahr Wildwasser, und zwischen Düren und Linnich kann man das ganze Jahr Kanuwandern. Neben dem Fluss verläuft zwischen Heimbach am Rursee und der niederländischen Grenze der Rur-Ufer-Radweg.

2. Weltkrieg

Im Zweiten Weltkrieg war die Rur kurzfristig 1945 die Frontlinie und als Abwehrmaßnahme gegenüber den vorrückenden Alliierten wurden am 10. Februar die Grundablassstollen der Rurtalsperre gesprengt. Am 23. Februar konnten die Alliierten dann bei Düren über die Rur übersetzen.

Städte an der Rur

Nebenflüsse


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