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Robinson Crusoe strandet nach einem Sturm als einziger Überlebender auf einer einsamen Insel. Er kann noch verschiedene Ausrüstungsgegenstände von seinem Schiff retten und richtet sich auf der Insel ein. Die Insel wird gelegentlich von Kannibalen besucht, und er rettet einen Wilden, der später sein Freund und Diener wird und von Robinson Crusoe Freitag genannt wird. Schließlich wird Robinson Crusoe nach 28 Jahren gerettet und kehrt mit Freitag nach England zurück.
Die Geschichte von Robinson Crusoe kann auf das Leben des Abenteuerers Alexander Selkirk, geboren 1676 in Largo, Schottland, zurück geführt werden. Dieser fuhr seit 1695 zur See. Im September 1704 verlangte Alexander Selkirk nach einem Streit mit seinem Kapitän William Dampier, dass man ihn auf der Insel Juan Fernandez, 400 Meilen westlich von Vaparaiso (Chile) aussetzen sollte. Man kam diesem Wunsch nach, und es war Selkirks Glück, denn das Schiff sank später und beinahe die ganze Mannschaft starb. Selkirk blieb auf der Insel bis zu seiner Rettung durch Kaptiän Woodes Rogers im Jahre 1709 mit dem Schiff Duke. Nach seiner Rückkehr nach England zeichnete Richard Steele Selkirks Geschichte auf, die unter dem Titel "The Englishman" 1713 veröffentlicht wurde. Daniel Defoe ließ sich dadurch zu Robinson Crusoe anregen. Steeles Erzählungen von Selkirks Abenteuer und Defoes Fantasie vereinten sich zu einem Werk, das heute zu den Klassikern der Weltliteratur gehört.
Die chilenische Regierung benannte die Insel Juan Fernandez in Robinson Crusoe Insel und die benachbarte Insel in Selkirk um.
Die Geschichte von Robinson Crusoe wurde mehrfach verfilmt.
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