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Robert Koch

Robert Koch (* 11. Dezember 1843 in Clausthal; † 27. Mai 1910 in Baden-Baden) war ein berühmter Mediziner und Mikrobiologe.

Leben und Werk

Er war der Entdecker des Tuberkuloseerregers und entwickelte den ersten Impfstoff gegen Tuberkulose. 1905 erhielt er dafür den Nobelpreis für Medizin und Physiologie.

Robert Koch wurde am 11. Dezember 1843 in Clausthal als drittes Kind des Bergmanns Hermann Koch und seiner Frau Mathilde geboren.

Er studiert ab 1862 zwei Semester Philologie und ab 1863 Medizin in Göttingen und wird bereits im Januar 1866, noch vor Ablegung des Staatsexamens, zum Doktor der Medizin promoviert.

Es folgen ärztliche Tätigkeiten am Allgemeinen Krankenhaus in Hamburg, danach bis 1868 an der Landesheil- und Pflegeanstalt (heute Nervenklinik) sowie als Landarzt in Langenhagen. Darauf folgen Tätigkeiten als Landarzt in Niemegk (Brandenburg) und Rakwitz bei Posen.

Schließlich erhält Koch 1872 eine Anstellung als Kreisphysikus, vergleichbar einem Amtsarzt, in Wollstein bei Posen, neben der er in eigener Praxis und an seinen Forschungen, vor allem über den Milzbranderreger, arbeitet

1876 erfolgt die Veröffentlichung der Entdeckung der Sporen der Milzbranderreger und deren Verhalten. Am 24. März 1882- inzwischen ist Robert Koch seit 1880 am Kaiserlichen Gesundheitsamt in Berlin tätig- folgte die Veröffentlichung der Entdeckung des Lungentuberkuloseerregerserregers.

Der berühmte Robert-Koch-Lesesaal und die Robert-Koch-Bibliothek befindet sich heute im Institut für Mikrobiologie und Hygiene, Dorotheenstr. 96, 10117 Berlin, Charité, Humboldt-Universität. Sie sind für jeden an der Geschichte der Medizin Interessierten sehenswert .

Der 24. März wird von der WHO alljährlich als "Internationaler Tag der Tuberkulose" bezeichnet. Siehe auch: Liste bedeutender Mediziner und Ärzte, Robert-Koch-Institut


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