Rickelsbüller Koog
Der Rickelsbüller Koog gehört zur Gemeinde Rodenäs und ist der nördlichste Koog an der Westküste in Schleswig-Holstein. Der Bau begann 1979, die Einweihung erfolgte 1981. 1982 wurde der Koog zum Naturschutzgebiet erklärt und ersetzte somit das bisherige Schutzgebiet "Vogelfreistätte Wattenmeer östlich Sylt". Das Gebiet ist rund 534 Hektar groß und wird wie folgt begrenzt:
- Im Norden durch die deutsch-dänische Grenze,
- im Osten durch die Westseite des Wirtschaftsweges am alten Landesschutzdeich zwischen Grenze und Hindenburgdamm,
- im Süden durch den nördlichen Dammfuß des Hindenburgdammes und
- im Westen durch die seeseitige Kante der Krone des im Rahmen der Vordeichung der Tonderner Marsch gebauten Landesschutzdeiches.
Auf dänischem Gebiet heißt dieser Koog dann Margarethe-Kog, benannt nach der dänischen Königin. Beide Köge werden von einer Verbindungsstraße getrennt, die in Ost-West-Richtung verläuft und zugleich die Grenze zwischen beiden Staaten darstellt. Er ist Rastplatz für die Ringelgans, die Kurzschnabelgans, die Weißwangengans und weiteren Vogelarten.
Am 10. Dezember 1997 wurde von der Landesregierung Schleswig-Holsteins ein Infopavillon eröffnet, der sowohl in deutsch als auch in dänisch über die anzutreffenden Vogelarten informiert.
www.birdinggermany.de/rickelsbuell.htm Birding GermanyInformationen zu den Vogelarten im Koog (deutsch)
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