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Rhodium

Eigenschaften
Ruthenium - Rhodium - Palladium
Co
Rh
Ir  
 
 

Allgemein
Name, Symbol, Ordnungszahl Rhodium, Rh, 45
Serie Übergangsmetalle
Gruppe, Periode, Block 9, 5, d
Dichte, Mohshärte 12450 kg/m3, 6
Aussehen silbrig weiß metallisch
Atomar
Atomgewicht 102,90550 amu
Atomradius (berechnet) 135 (173) pm
Kovalenter Radius 135 pm
van der Waals-Radius k. A.
Elektronenkonfiguration [Kr]4d4d8 5s1
e- 's pro Energieniveau 2, 8, 18, 16, 1
Oxidationszustände (Oxid) 2, 3, 4 (amphoter)
Kristallstruktur kubisch flächenzentriert
Physikalisch
Aggregatzustand (Magnetismus) fest (__)
Schmelzpunkt 2237 K (1964 °C)
Siedepunkt 3968 K (3695 °C)
Molares Volumen 8,28 · 10-3 m3/mol
Verdampfungswärme 493 kJ/mol
Schmelzwärme 21,5 kJ/mol
Dampfdruck 0,633 Pa bei 2239 K
Schallgeschwindigkeit 4700 m/s bei 293,15 K
Verschiedenes
Elektronegativität 2,28 (Pauling-Skala)
Spezifische Wärmekapazität 0,242 J/(kg · K)
Elektrische Leitfähigkeit 21,1 · 106/m Ohm
Wärmeleitfähigkeit 150 W/(m · K)
1. Ionisierungsenergie 719,7 kJ/mol
2. Ionisierungsenergie 1740 kJ/mol
3. Ionisierungsenergie 2997 kJ/mol
Stabilste Isotope
Isotop NH t1/2 ZM ZE MeV ZP
101Rh {syn.} 3,3 y ε 0,542 101Ru
102Rhm {syn.} ~2,9 y εIT 2,4640,141 102Ru 
103Rh 100 % Rh ist stabil mit 58 Neutronen
NMR-Eigenschaften
103Rh
Kernspin -1/2
gamma / rad/T 8,419 · 106
Empfindlichkeit 3,11 · 10-5
Larmorfrequenz bei B = "4",7 T 6,29 MHz
SI-Einheiten und Standardbedingungen werden benutzt,sofern nicht anders angegeben.

Rhodium ist ein chemisches Element im Periodensystem der Elemente mit dem Symbol Rh und der Ordnungszahl 45.

Das seltene Übergangsmetall ist ein Mitglied der Platingruppe, kommt in Platinerzen vor und wird in Platinlegierungen als Katalysator verwendet.

Inhalt
1 Bemerkenswerte Eigenschaften
2 Anwendungen
3 Geschichte
4 Vorkommen
5 Isotope
6 Vorsichtsmaßnahmen
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Bemerkenswerte Eigenschaften

Rhodium ist ein silberweißes, stark glänzendes, beständiges Metall mit einem hohen Oberflächenglanz. Die Wärmeleitfähigkeit, die elektrische Leitfähighkeit und das Reflexionsvermögen ist höher als bei den anderen Platinmetallen. Erst bei Temperaturen über 600 °C wird Rhodium zum Oxid Rh2O3 oxidiert, das bei höheren Temperaturen wieder zerfällt. Von Mineralsäuren wird es nicht angegriffen. Auch Königswasser vermag nur Rhodiumpulver langsam aufzulösen. In Cyanid-, Alkali- und Sodaschmelzen löst es sich rasch auf.

Anwendungen

Rhodium wird hauptsächlich als festigkeitssteigernder Zusatz in Platin- und Palladiumlegierungen verwandt. Sie finden Einsatz als

Geschichte

Rhodium (griechisch rhodon für Rose) wurde
1803 durch William Hyde Wollaston in einem aus Südamerika stammenden Rohplatinerz entdeckt.

Vorkommen

Wegen des hohen Schmelzpunktes und den Begleitelementen aus der Platinfamilie sowie Gold und Silber ist die industrielle Gewinnung von Rhodium sehr aufwändig. Es wird in der Regel als Ammonium-hexachlororhodat (NH4)3RhCl6 gewonnen und mittels Wasserstoff bei hohen Temperaturen zum Metall reduziert. Genutzt werden Vorkommen im Ural, Nord- und Südamerika sowie die sulfidischen Kupfer-Nickelerze des Sudbury-Komplexes in Ontario.

Isotope

Vorsichtsmaßnahmen

Rhodiumverbindungen müssen als ätzend, hochtoxisch und krebserregend angesehen werden.


Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste").
Der Text steht unter der GNU Freie Dokumentation Lizenz.