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Rhönrad

Das Rhönrad stammt aus Schönau in der Rhön und wurde 1925 von Otto Feick erfunden. Als Sohn eines Fassmachers rollte er als Kind in zwei Fassreifen den Berg herunter. Später entwickelte er das Sportgerät weiter. 1936, bei der Olympiade in Berlin, wurde dieser Sport vorgeführt, jedoch nicht als olympische Disziplin.

Die Reifen sind durch sechs Sprossen - zwei einfache Stangen (Spreizsprossen), zwei Griffsprossen und zwei Brettsprossen - miteinander verbunden. Der Durchmesser des Rades variiert je nach Größe des Turners, so dass der Turner fast gestreckt auf den Brettern stehen kann und sich an den Griffen hält. An den Brettern sind Lederschlaufen, so genannte Bindungen, befestigt, die die Füße des Turners fixieren. Es gibt Räder von 135 cm bis 240 cm Durchmesser.

Heute ist das Rhönradturnen auch über Deutschlands Grenzen hinaus bekannt. In Deutschland liegt allerdings der Schwerpunkt dieser Turnsportart.

Es gibt drei Einzel-Disziplinen:

Daneben gibt es für Paare die Disziplinen Partnerturnen, Synchronturnen und Partnerspirale.

Bei den Wettkämpfen werden die Ausführung, der Schwierigkeitsgrad und das Vorhandensein von obligatorischen Elementen bewertet.

Im Jahre 1995 wurden der Internationale Rhönrad-Verband IRV gegründet und die 1. Rhönrad-Weltmeisterschaften ausgetragen.
Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste").
Der Text steht unter der GNU Freie Dokumentation Lizenz.