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7 000 der 8 000 dänischen Juden konnten damals in einer Nacht- und Nebelaktion über den Öresund und das Kattegat nach Schweden geschmuggelt werden. Vor allem Ärzte, Pastoren und Studenten konnten die allermeisten dänischen Juden verstecken, als am 1. Oktober mit der Deportation in KZ begonnen werden sollte. Die dänischen Fischer spielten dann die zentrale Rolle bei der Organisation der Flucht über das Meer ins sichere Schweden. Polizei und Küstenschutz der Dänen schauten bewusst weg.
Insgesamt konnten die Nazis nur 481 dänische Juden finden und nach Theresienstadt deportieren. 116 von ihnen wurden dann in deutschen KZ ermordet (nach Wolfgang Benz). Aber auch die deportierten wurden nicht vergessen: Die dänische Regierung erreichte einen Besuch des Roten Kreuzes in Theresienstadt. Der dänisch-jüdische Überlebende von Theresienstadt, Salle Fischermann, berichtet im Jahre 2003:
Diese Hilfsaktion war eine wichtige Erfahrung im Widerstand des dänischen Volkes gegen die Besatzung und wird bis heute als Indikator für die Stärke der demokratischen Zivilgesellschaft in Dänemark angesehen.
Am 3. November 1943 meldet der deutsche Reichsbevollmächtigte für Dänemark, Dr. Werner Best an Adolf Hitler (nachdem er zuvor am 8. September die Lösung der Judenfrage in Dänemark forderte): Dänemark ist judenfrei! er hatte nicht ganz unrecht.
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