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Renaturierung

Unter Renaturierung oder Rekultivierung versteht man die Wiederherstellung von naturnahen Lebensräumen für Pflanzen und Tiere auf so genannten devastierten Flächen, wie sie z.B. vom Tagebau hinterlassen werden. Auch alte Deponieflächen, Straßen oder bebaute Gelände können renaturiert werden. Wichtig ist dabei vor allem die Entsiegelung des Bodens, also die Rückgängigmachung der Flächenversiegelung. Die größten Schwierigkeiten liegen darin, dass die zu renaturierenden Böden in der Regel stark verdichtet und oft mit Chemikalien, Schwermetallen oder Öl verseucht sind. Renaturierung ist eine Aufgabe, die nur von Geologen, Ökologen und Ingenieuren in Zusammenarbeit geleistet werden kann und ein wesentlicher Beitrag zum Umweltschutz, speziell des Bodenschutzes

Nicht alle Rekultivierungen haben die Wiederherstellung naturnaher Biotope zum Ziel, sondern eher parkartige Landschaftsflächen mit Freizeitwert.

Inhalt
1 Renaturierung von asphaltierten oder betonierten Verkehrswegen
2 Renaturierung von Deponieflächen
3 Renaturierung von Tagebauflächen
4 Renaturierung von kanalisierten Bächen oder Flüssen

Renaturierung von asphaltierten oder betonierten Verkehrswegen

Schreddern des Straßenbelags

Renaturierung von Deponieflächen

Renaturierung von Tagebauflächen

Renaturierung von kanalisierten Bächen oder Flüssen

Bei der Renaturierung von Bächen und Flüssen wird versucht das ursprüngliche nichtbegradigte
Flussbett wiederherzustellen, die Strömungsgeschwindigkeit und damit die Überschwemmungsgefahr zu reduzieren, sowie ursprüngliche Tier- und Planzenarten wiederanzusiedeln.
Beispiel: Schwalm (NRW)

Siehe auch: Aldo Leopold, Flussbegradigung, Tagebaurestloch


Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste").
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