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Wartungsarbeiten, Inspektionen und andere Arbeiten im Offshorebereich werden heute mehrheitlich anstelle von Tauchern oder bemannten U-Booten von ROVs durchgeführt. Damit gelingt es, deutlich tiefer zu tauchen und länger unter Wasser tätig zu sein, als es mit Tauchern möglich wäre. Gegenüber den bemannten Booten sind sie nicht nur risikoloser, sondern insbesondere preiswerter einzusetzen.
ROVs werden überwiegend in der Ölindustrie eingesetzt.
ROVs unterscheidet man von AUVs (Autonomous Underwater Vehicles), indem ROVs mit einer Kabelverbindung (engl.: umbilical, wörtlich "Nabelschnur") zur Energie- und Informationsübertragung an ein Überwasserschiff angeschlossen sind, während AUVs ohne eine solche Kabelverbindung auskommen und ihren Energievorrat als Batterien mit sich führen müssen. Beide Lösungen haben ihre Vor- und Nachteile und dienen unterschiedlichen Zwecken. Rein äußerlich sind ROVs und AUVs leicht zu unterscheiden. ROVs sind meist Rahmen oder Gerüste, die mit verschiedenen Komponenten ausgestattet sind, und tragen eine Vielzahl an Düsenpropellern (engl.: thruster), um in alle Richtungen zu manövrieren. Demgegenüber müssen AUVs mit ihrer Antriebsenergie sparsam umgehen und sind deshalb mit einer widerstandsarm geformten Außenhaut verkleidet wie U-Boote oder Torpedos.
ROVs gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen. Beispielsweise betreibt die niederländische Schwimmbagger-Firma Boskalis Greifer, die mit Düsenpropellern ausgestattet sind, um am Meeresboden eine größere Fläche auszubaggern ohne das Schiff bewegen zu müssen (Zweck: Schutz offshoretechnischer Anlagen vor Eisbergen, die über Grund schleifen). Dieses Beispiel verdeutlicht, dass AUVs nicht unbedingt als bessere Alternative zu ROVs angesehen werden können.
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