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Reichsunmittelbar - aber nicht zu den Reichsständen gehörig - waren die Reichsritter, eine Reihe von Klöstern (vor allem Frauenklöster) und einige Freiorte oder Reichsdörfer. Diese reichsunmittelbaren Leute waren die verbliebenen direkten Vasallen des Kaisers, von denen es im Mittelalter sehr viele gegeben hatte. Die reichsunmittelbaren Orte und Klöster waren die Überreste des Kronguts, das schon im Mittelalter zum größten Teil an die Reichsfürsten verkauft oder verpfändet worden war. In vielen Fällen war die Reichsunmittelbarkeit eines Ortes oder Klosters umstritten, denn die benachbarten Fürsten trachteten danach, die reichsunmittelbaren Gebiete ihren Territorien anzuschließen.
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