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Während die traditionellen Landesbibliographien sehr stark historisch orientiert waren, strebt man heute die Verzeichnung des gesamten landeskundlichen Schrifttums an. In einzelnen Bundesländern erfasst man sogar Zeitungsaufsätze. Üblicherweise waren die gedruckten Landesbibliographien dreigeteilt: Allgemeine Literatur, Ortsliteratur und Personenliteratur.
In Deutschland trat die Arbeitsgruppe Regionalbibliographie, in der alle deutschen Landesbibliographien vertreten sind, 1983 als eigener Kreis von Spezialisten innerhalb der Arbeitsgemeinschaft der Regionalbibliotheken zusammen. Diese Arbeitsgruppe koordiniert die Arbeit der einzelnen, an den Regionalbibliotheken angesiedelten Arbeitsstellen mit dem Ziel einer grösseren bibliographischen Einheitlichkeit. Seit Sommer 2001 bietet sie mit der Virtuellen Deutschen Landesbibliographie eine ausgezeichnete übergreifende Suchmöglichkeit für unselbständige Literatur mit einem regionalen oder lokalen deutschen Bezug.
Siehe auch: Regionalbibliothek, Landesbibliothek
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