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Pulsnitz

Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Regierungsbezirk: Dresden
Landkreis: Kamenz
Fläche: 17 km²
Einwohner: 6.874 (31.12.2000)
Bevölkerungsdichte: 400 Einwohner/km²
Höhe: 290 m ü. NN
Postleitzahl: 01896
Vorwahl: 03 59 55
Geografische Lage: 51° 11′ n. Br. 14° 00′ ö. L.
Kfz-Kennzeichen: KM
Amtlicher Gemeindeschlüssel:
Gliederung des Stadtgebiets: 3 Ortsteile
Adresse der Stadtverwaltung: Am Markt 4
Website: www.pulsnitz.de
E-Mail-Adresse:
Politik
Bürgermeister: (Partei)

Pulsnitz ist ein Kleinstadt am westlichen Rand in der sächsischen Westlausitz, etwa 10 km südlich von der Kreisstadt Kamenz und ca. 25 km nordöstlich von der Landeshauptstadt Dresden. Pulsnitz gilt als die sächsische Pfefferkuchen Stadt.

Inhalt
1 Stadtgliederung
2 Geographie
3 Geschichte
4 Kultur und Sehenswürdigkeiten
5 Wirtschaft
6 Söhne und Töchter der Stadt
7 Kulinarische Spezialitäten
8 Wappen
9 Religionen
10 Politik
11 Wirtschaft
12 Öffentliche Einrichtungen
13 Städtepartnerschaften
14 Entwicklung des Stadtgebiets
15 Kultur und Sehenswürdigkeiten
16 Persönlichkeiten
17 Sonstiges

Stadtgliederung

Zur eigentlichen Stadt zählen noch zwei weitere Ortsteile: Friedersdorf und Friedersdorf Siedlung. Das "Dorf" Pulsnitz gehört schon seit längeren zur Stadt, und bezeichnet die Unterstadt, am Pulsnitztal.

Geographie

Die Altstadt liegt auf einer Anhöhe oberhalb des Pulsnitztals, der gleichnamigen Fluss (die Pulsnitz) entspringt unweit des Nachbarortes Ohorn. Die kleine Stadt liegt eingebettet in die Hügelketten des Oberlausitzer Hügelandes (bis 448 m). Die Bergkuppen sind größtenteils bewaldet.

Geschichte

Pulznitz wurde, wie viele andere Orte der Oberlausitz auch, am 19. Mai 1225 erstmals urkundlich erwähnt. Bereits vorher hat sich hier eine sorbische Siedlung mit Wasserburg entwickelte. Pulsnitz wurde Sitz einer adligen Familie, die sich hier ein kleines Schloß bauen ließen.

1355 erhielt "Polßnitz" von Kaiser Karl den IV das Marktrecht, nur 20 (1385) Jahre Später das Stadtrecht. Anfang des 15. Jahrhunderts verwüsten die Hussitenkriege die Oberlausitz. Auch in Pulsnitz fallen die Hussiten 1429 ein (nicht zum ersten Mal). Aus dieser Zeit stammt die älteste bäuerliche Befestigungsanlage "Perfert". Um 1500 herum begannen die Bauarbeiten für das Pulsnitzer Rathaus, dessen Reste heute noch Ratskellergebäude zusehen sind.

Am 1. Januar 1558 erhalten die Pulsnitzer Bäcker erstmalig das Recht auch Pfefferkuchen zu backen dürfen.

1869 wird Pulsnitz an die neu gebaute Eisenbahnstrecke Arnsdorf-Pulsnitz-Kamenz angeschlossen, welche zwei Jahre später zweigleisig ausgebaut wird. Es beginnt ein industrieller Aufschwung. 1945 Trotz schwerer Kampfhandlungen in der Oberlausitz am Ende des Zweiten Weltkrieges, bleibt die Stadt weitestgehend unversehrt. 1994 wird die bis dahin selbstständige Gemeinde Friedersdorf und Friedersdorf Siedlung eingemeindet.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Wirtschaft

Der Ort ist seit je her geprägt durch kleinere mittelständige Handelsunternehmen. Vor allem Töpfer (Lausitzer Keramik), Tuchdrucker (Blaudruck) und vor allem die zur Zeit acht privaten Pfefferküchlereien prägten und prägen das Bild der Stadt.

Söhne und Töchter der Stadt

In Pulsnitz wurden mehrere bedeutende Personen geboren:

Kulinarische Spezialitäten

Die
Pulsnitzer Spitzen, mit Marmelade oder Pflaumenmus gefüllter Pfefferkuchen und Schokoladen Überzug.

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Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste").
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