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Geschichte
Neben dem Amphitheater gibt es aus der augusteischen Zeit den Rom und Augustus-Tempel, die in Teilen erhaltene Stadtmauer mit Toren und die Überreste von zwei Theatern.
In der Zeit Österreich-Ungarns war die Stadt der Marinehafen der Monarchie. In der Astronomie ist sie durch Johann Palisa bekannt, der an der dortigen Sternwarte von 1874-1880 die ersten 29 seiner 123 Asteroiden entdeckte. Die Marinesternwarte war mit dem hydrografischen Amt verbunden.
Nach dem Ersten Weltkrieg kam Pula ebenso wie ganz Istrien zu Italien.
Am Ende des Zweiten Weltkrieges wurde die Stadt im Mai 1945 von jugoslawischen Truppen besetzt und wurde zusammen mit Istrien zu einem Teil Kroatiens, eine Situation die im Friedensvertrag von 1947 bestätigt wurde. Zusammen mit ganz Kroatien war Pula bis 1991 Teil Jugoslawiens.
Günther Fischer, Das römische Pola. Eine archäologische Stadtgeschichte. Bayerische Akademie der Wissenschaften phil.-hist. Klasse Abhandl. N. F. 110 (München 1996).
Tourismus
Pula ist der Endpunkt des Radweges EuroVelo 9, der von Gdansk auf der Ostsee durch Polen, Tschechien, Österreich, Slowenien und Croatia läuft.
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