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Prizren ist eine altertümliche Stadt mit orientalischem Flair. Eine alte Türkenbrücke genannt 'Ura e gurit' überspannt den Fluss Bistrica e Prizrenit/Prizrenska Bistrica. In Prizren steht die größte Moschee des Landes, auch sehr schöne alte Klöster sind in der Stadt zu finden und sie ist auch Sitz eines serbisch-orthodoxen Bischofs.
Die ehemalige Kaserne der Jugoslawischen Volksarmee wird von der KFOR seit 1999 als Hauptquartier für die Multinationale Brigade Süd (heute Brigade Süd-West) genutzt.
Geschichte
Im Mittelalter war Prizren zeitweise die Hauptstadt Serbiens.
In Prizren wurde 1878 die 'Liga von Prizren' gegründet und somit war die Stadt Zentrum der von Albanern besiedelten Gebiete.
Nach dem Ersten Balkankrieg 1912/13 fiel das Kosovo mit Prizren bis 1999 an Serbien, das die albanische Mehrheit der Region unterdrückte oder zur Auswanderung drängte. Nachdem unter der Herrschaft Milosevicss systematisch Vertreibungen, Massenvergewaltigungen und Massenmord gegenüber Albaner betrieben wurde, steht das Kosovo seit 1999 unter der Kontrolle der NATO. Der endgültige Status der Region ist weiterhin ungeklärt.
Viele der kunsthistorisch wertvollen mittelalterlichen Kirchen und Klöster wurden 1999 durch das Bombadement der NATO beschädigt oder zerstört. Einige vielen im März 2004 nationalistischen albanischen Demonstranten zum Opfer.
Heute ist Prizren ein wichtiges Handelszentrum für Kosova und die Nachbarstaaten Albanien und Mazedonien.
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