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Die Polen sprechen die polnische Sprache. Der Name "Polen" leitet sich vom altslawischen Wort "pole" (Feld) ab. Demnach ist der Name Polens von den "Feldbewohnern" abgeleitet.
Das ursprüngliche Siedlungsgebiet der Polen befindet sich rund um Warthe und Netze in der Region der Städte Posen (Poznan) und Gnesen (Gniezno). Schon im frühen Mittelalter vereinigte sich der dort lebende westslawische Stamm der Polanen mit den Wislanen, der um die heutigen Städte Krakau (Kraków) und Warschau (Warszawa) lebte. Mit der Gründung des jagiellonischen Reiches Polen-Litauen siedelten viele Polen im Gebiet des heutigen südöstlichen Litauen, der heutigen Westhälfte Weißrusslands und dem heutigen westlichen Drittel der Ukraine, außerdem in Nordmähren und der nördlichen Slowakei. Im 19. Jahrhundert wurden mit der Industrialisierung viele Polen im Ruhrgebiet und in den industriellen Zentren Österreich-Ungarns angesiedelt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Polen aus dem Gebiet östlich der heutigen Ostgrenze Polens (Curzon-Linie) aus ihrer Heimat vertrieben und in Hinterpommern, dem Ermland und Masuren, Pommerellen, der Neumark Brandenburg und Niederschlesien anstelle der vorher aus diesen Gebieten vertriebenen deutschen Bevölkerung angesiedelt.
Heutige Volksstämme der Polen sind v.a. die Polnischen Schlesier, die Goralen, die Masowier, die Masuren, die Groß- und Kleinpolen, die Kujawier und die in Polnischen Pommern.
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