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| Basisdaten | |
|---|---|
| Bundesland: | Bayern |
| Regierungsbezirk: | Oberbayern |
| Landkreis: | Ebersberg |
| Fläche: | 22,8 km² |
| Einwohner: | 5.065 (01.01.2004) |
| Bevölkerungsdichte: | 222 Einwohner je km² |
| Höhe: | 509 m ü. NN |
| Postleitzahl: | 85652 |
| Vorwahl: | 08121 |
| Geografische Lage: | 48° 12' n. Br. 11° 48' ö. L. |
| Kfz-Kennzeichen: | EBE |
| Amtlicher Gemeindeschlüssel: | 09 1 75 133 |
| Gliederung des Stadtgebiets: | 4 Stadtteile/Stadtbezirke |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Geltinger Straße 18 85652 Pliening |
| Offizielle Website: | www.pliening.de/ www.pliening.de |
| E-Mail-Adresse: | info@pliening.de info@pliening.de |
| Politik | |
| Bürgermeister: | Georg Rittler (CSU) |
Pliening ist eine Gemeinde östlich von München, im Nordwesten des Landkreises Ebersberg.
Beschreibung: Das Wappen der Gemeinde Pliening ist dreigeteilt. Das obere Drittel ist rechts schwarz und links gold. Im mittleren drittel befinden sich drei Kronen auf blauem Grund und im unteren Drittel ein schwarzer Bär auf silbernem Grund.
Geschichte
Vereinzelte prähistorische Funde auf dem Gemeindegebiet weisen auf eine Besiedlung seit der Jungsteinzeit hin.
In der Bronzezeit entstand eine kleine Siedlung auf einem Streifen Grasland zwischen den Wäldern im Süden und dem Moor im Norden des Gemeindegebietes. Die Menschen dieser Siedlung lebten überwiegend von der Schafzucht.
Die spätere Besiedelung - zwischen 850 v. Chr. und 50 n. Chr - ist der keltischen Hallstadtkultur zuzurechen, was durch Keramikfunde belegt ist. Im Lauf der Siedlungsdauer hat sich die zunächst lockere Besiedlungsstruktur zu einer befestigten Dorfanlage entwickelt. Nach der Eroberung des südddeutschen Gebietes durch die Römer ca. 50 n.Chr. war auch das heutige Gemeindegebiet Teil des Imperium Romanum. Einige Funde weisen auch auf eine römische Anwesenheit im Gemeindegebiet hin.
Mit der Zeit der Völkerwanderung ab etwa 400 n.Chr. kamen neue Siedler: der germanische Stamm der Bajuwaren ließ sich im Gemeindegebiet nieder. Auch eine kleine alemannische Sippe ist in diesem gebiet sesshaft geworden. Ergebnisse der Luftbildarchäologie zeigen eine lose Streusiedlung. Mit der Herrschaft der Goten stabilisierten sich nun auch wieder die politischen Verhältnisse. Der adelige alemannische Sippenführer Pleonunc wurde namensgebend für sein Dorf. Aus der Zeit des Pleonunc sind bis in die heutige Zeit die drei Urhöfe Sellmayr, Wunsam und Wolfram erhalten.
Um 700 n. Chr. wurde das Gemeindegebiet christianisiert. Die erste Kirche wurde etwa 1000 n. Chr. errichtet.
Ämter
Stadtgliederung
Die Gemeinde Pliening besteht aus den Hauptorten Pliening, Gelting, Landsham und Ottersberg sowie aus den Weilern und Einöden Geltinger Au, Unterspann, Gigging, Gerharding und Erlmühle.
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