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Pleuramesotheliom

Das Pleuramesothelium ist ein von den Mesothelzellen (Zölomepithel) ausgehender maligner Tumor der Pleura.

Inhalt
1 Ursachen
2 Symptome
3 Pathologie
4 Diagnose
5 Therapie
6 Prognose

Ursachen

In etwa der Hälfte der Fälle ist Asbest als Ursache anzunehmen. Bei Exposition mit Asbest oder Glasfaserstäuben wird dieser Tumor als Berufskrankheit anerkannt. Die Exposition nachzuweisen ist jedoch oft schwierig, da ein Mesothelium eine Latenzzeit von 20-40 Jahren hat. Auch radioaktive Strahlung und Viren werden mit dem Pleuramesothelium in Verbindung gebracht.

Symptome

Hustenreiz, Atemnot und Thoraxschmerzen sind die Leitsymptome des Pleuramesotheliums.

Pathologie

Der maligne Tumor wächst der Pleura folgend um die ganze Lunge, dringt in die oberflächlichen Anteile des Lungengewebes, sowie der umliegenden Gewebe (Herzbeutel, Zwerchfell) ein. Häufig wird das Mesotheliom von einem blutigen (hämorragischen) Pleuraerguss begleitet. Eine Metastasierung in regionale Lymphknoten ist häufig.

Diagnose

Therapie

Bei einseitigem Auftreten wird oft die Lungenhälfte samt Pleura entfernt (Pleurapneumoektomie). Sowohl
Chemotherapie als auch Strahlentherapie finden bei diesem Tumor Anwendung.

Prognose

Es handelt sich um einen sehr agressiven Tumor, der meist recht spät diagnostiziert wird. Daher liegt die mittlere Überlebenszeit bei 7-16 Monaten nach den ersten Symptomen.


Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste").
Der Text steht unter der GNU Freie Dokumentation Lizenz.