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| Basisdaten | |
|---|---|
| Bundesland: | Bayern |
| Regierungsbezirk: | Oberbayern |
| Kreis: | München |
| Fläche: | 9,36 km² |
| Einwohner: | 10.811 (01.01.2002) |
| Bevölkerungsdichte: | 1155 Einwohner/km² |
| Höhe: | 550 m ü. NN |
| Postleitzahl: | 82152 |
| Vorwahl: | 089 |
| Geografische Lage: | 48° 6' n. Br.11° 25' ö. L. |
| KFZ-Kennzeichen: | M |
| Amtliche Gemeindekennzahl: | 09184138 |
| Gliederung des Stadtgebiets: | 2 Ortsteile |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Pasinger Straße 8 82152 Planegg |
| Website: | www.planegg.de www.planegg.de |
| Politik | |
| Bürgermeister: | Dieter Friedmann (SPD) |
Geographie
Planegg ist eine Gemeinde im Würmtal an der Grenze der Landkreise von München und Starnberg in der Münchner Schotterebene.
Wappen
Das Wappen wurde 1951 als offizielles Wappen der Stadt Planegg anerkannt. Es zeigt eine rote, goldbewehrte Eule, die aus dem Familienwappen der Familie Hörwarth stammt, die von 1616 bis 1732 über die Stadt herrschte. Die blaue Schlangenlinie symbolisiert die Würm, die durch Planegg fließt.
Geschichte
Während Martinsried bereits im 12. Jahrhundert und Steinkirchen im 13. Jahrhundert in den Urkunden der Klöster Dietramszell bzw. Benediktbeuren erwähnt wird, ist Planegg wohl der jüngste Ortsname des gesamten Würmtals. Er wurde erstmals 1409 in einer Verkaufsurkunde an den bayerischen Herzog Wilhelm III erwähnt.
Am 1. Oktober 1425 schenkt Herzog Wilhelm diesen neu erworbenen Besitz und die dazugehörenden Gemeinden Großhadern, Martinsried, Forstenried, Fürstenried, Neuried und Gräfelfing seinem unehelichen Sohn, Konrad von Egenhofen, Planegg wird Hofmark.
Die Stadt war nun als Sitz der Hofmarksverwaltung Mittelpunkt und Gerichtssitz für das mittlere Würmtal. 1442 kam noch Lochham, 1720 Fronloh und 1724 Krailling dazu.
Die Gemeinde Martinsried unterstand jedoch nicht nur der Stadt Planegg: Auch der Grundherr - das Kloster Dietramszell - forderte Geld für den Erhalt des Klosters und ein Zehntel aller Erträge musste an die Kirche abgegeben werden.
1733 wurde aus Dank für die Wiedergenesung eines Gutsherren die Kapelle Maria Eich errichtet.
Das 19. Jahrhundert brachte einen großen Aufschwung für Planegg. 1851 konnte der damalige Gemeindeausschuss feststellen:
Mit dem Gesetz vom 4. Juni 1848 über die Aufhebung der Patrimonialgerichtsbarkeit durfte sich die Gemeinde erstmals selbst verwalten.
Ende des 19. Jahrhunderts wuchs die Einwohnerzahl so schnell (innerhalb von 5 Jahren hatte sie sich mehr als verdoppelt), dass 1900 für die nun 1339 Bürger ein neues Rathaus gebaut werden musste, das bis ins Jahr 1995 auch noch als solches benutzt wurde.
In den Jahren 1970 bis 1972 wurde im Stadtteil Martinsried das Max-Planck-Institut für Biochemie und Psychiatrie errichtet. Inzwischen haben sich hier auch viele andere Unternehmen angesiedelt, sogar die Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) hat hier eine Zweigstelle.
Politik
Die Stadt Planegg hat drei Bürgermeister:
Ansässige Unternehmen
Vor allem im Stadtteil Martinsried sind viele Unternehmen aus der Computer- und Biotechnologiebranche ansässig.
Städtepartnerschaften
Entwicklung des Stadtgebiets
Eingemeindungen
Persönlichkeiten
Ehrenbürger
Träger der Planegger Bürgermedaille
Martha Bauer - Anton Grau - Peter Speckbacher -
Liselotte Bichel - Willy Heide - Alois Wörl -
Herbert Funk - Ehepaar Priller - Eleonore Wurm -
Gilbert Gehring (Meylan) - Walter Roth
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