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Phlebitis

Als Phlebitis (Mehrz.: Phlebitiden) wird die Entzündung eines venösen Gefäßeses bezeichnet.

Inhalt
1 Symptome
2 Histopathologie
3 Ursachen
4 spezifische Krankheitsbilder
5

Symptome

Entzündungen der obeflächlichen Venen sind als schmerzhafte, hochrote und erwärmte Stränge sicht- und fühlbar. Da eine Phlebitis häufig eine Thrombose als Komplikation nach sich zieht, muss bei diesen Zeichen sofort ein Arzt zu Rate gezogen werden. Eine gefürchtete Spätkomplikation der Thrombosen stellt das venöse Ulcus cruris dar.

Histopathologie

Entsprechend dem anatomischen Aufbau der Vene können dabei histopathologisch folgende Formen unterschieden werden:
  1. Endophlebitis
  2. Mesophlebitis
  3. Periphlebitis
  4. Panphlebitis

Ursachen

spezifische Krankheitsbilder

Morbus Mondor

Bei der Mondor-Krankheit (benannt nach ihrem Erstbeschreiber: Henri Mondor, (1886-1960), französischer Chirurg) handelt es sich um eine subakute,
obliterierende, indurative Phlebitis oberflächlichen Venen im Thoraxbereich, die zu tastbaren, schmerzhaften Strängen in der vorderen Brustwand führt.
Die Ursache ist unbekannt. Schwerwiegende Folgen sind nicht zu erwarten.

Phebitiden nach Gabe von Chemotherapeutika

Nach der Gabe von Chemotherapeutika wie Vinorelbin kann ein Phlebitis mit Bläschenbildung auftreten.


Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste").
Der Text steht unter der GNU Freie Dokumentation Lizenz.