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Wahlergebnisse
Bei den vorgezogenen Parlamentswahlen am 3. März 1996 wurde der Partido Popular mit 38,8 % Stimmanteil zur stärksten Fraktion, verpaßte dabei jedoch die absolute Mehrheit. Das Ergebnis entsprach einer Zahl von 156 Abgeordneten (von insgesamt 351). Mit Hilfe einiger kleinerer Parteien wie der katalanischen Convergencia i Unió (CiU) wurde José María Aznar am 5. Mai 1996 zum spanischen Ministerpräsidenten gewählt. Er löste damit den seit über dreizehn Jahren regierenden Felipe González der sozialdemokratischen PSOE (Partido Socialista Obrero Español) ab. Bei den Parlamentswahlen am 12. März 2000 konnte der Partido Popular mit 45,2 % das Wahlergebnis von 1996 nochmals verbessern und erreichte mit 183 der insgesamt 350 Sitze im Abgeordnetenhaus das bis dahin beste Wahlergebnis. Die Regierung unter José María Aznar war damit nicht mehr auf die Unterstützung von Regionalparteien angewiesen.
In den spanischen Parlamentswahlen am 14. März 2004 hat sich Mariano Rajoy als Spitzenkandidat der Partido Popular für das Amt des Ministerpräsidenten beworben, nachdem José María Aznar angekündigt hatte, nicht erneut kandidieren zu wollen. Bei den unter dem Eindruck der Bombenanschlägen von Madrid vom 11. März 2004 stehenden Parlamentswahlen hat der Partido Popular seine absolute Mehrheit im Parlament eingebüßt. Als Sieger aus den Wahlen gingen die spanischen Sozialisten (PSOE) unter ihrem Spitzenkandidaten José Luis Rodríguez Zapatero.
Siehe auch: politische Parteien in Spanien
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