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Parthenogenese

Die Parthenogenese (von altgriechisch: παρθενος, "Jungfrau", + γενεσις, "Geburt", deswegen auch Jungfernzeugung oder Jungferngeburt genannt) ist eine Form der eingeschlechtlichen Fortpflanzung. Dabei entstehen die Nachkommen aus unbefruchteten Eiern der Mutter.

Manche Pflanzen und weibliche Tiere, wie z. B. die Blattlaus, aber auch manche Fisch- und Eidechsenarten, können sich eingeschlechtlich fortpflanzen, das heißt ohne von einem männlichem Artgenossen befruchtet zu werden. Bei diesem Vorgang spielt die Parthenogenese eine entscheidende Rolle: Durch bestimmte Hormone wird der unbefruchteten Eizelle eine Befruchtungssituation "vorgespielt", worauf diese sich zu teilen beginnt und zu einem Organismus heranreift. Da auf diese Weise keine Rekombination stattfindet, sind alle durch Parthenogenese entstandenen Lebewesen sozusagen natürliche Klone ihrer Mutter.

Parthenogenese findet sich insbesondere bei zahlreichen wirbellosen Tieren und einigen Wirbeltieren, beispielsweise

Es gibt unterschiedliche Formen der Parthenogenese, z.B.

Andere Bedeutung

In der christlichen Religion spielt die Parthenogenese im
Neuen Testament eine Rolle. Nach christlichem Verständnis wurde Jesus Christus als Sohn einer Jungfrau geboren.

Siehe auch: Genetik - Vermehrung - Fortpflanzung
Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste").
Der Text steht unter der GNU Freie Dokumentation Lizenz.