Im Laufe der Geschichte wurden häufig in Paris Friedensverträge geschlossen. Mit dem Begriff Pariser Frieden können deshalb verschiedene Friedensverträge gemeint sein:
10. Februar1763 - Der Pariser Frieden wird nach dem Siebenjährigen Krieg (1756-63) zwischen England und seinen Kolonien und Frankreich das sich mit Österreich verbündete. Frankreich muss Kanada und Louisana (östl. des Missisipi) an England abgeben.
3. September1783 - der Unabhängigkeitskrieg wird mit einem Friedensvertrag zwischen den USA und Großbritannien beendet.
30. Mai1814 und 20. November1815 - zwischen Großbritannien, Frankreich, Österreich, Preußen und Russland werden Friedensverträge zur Beendigung der Befreiungskriege geschlossen.
10. Dezember1898 - der spanisch-amerikanische Krieg wird mit einem Friedensvertrag zwischen den USA und Spanien beendet.
1919/20 - die so genannten Pariser Vorortverträge zur formalen Beendigung des ersten Weltkrieges werden geschlossen.
1920 - im Vertrag von Paris wird der Anschluss von Bessarabien an Rumänien durch die westlichen Alliierten bestätigt.
1946 - die Pariser Friedenskonferenz (Konferenz der 21 Nationen) zwischen den Alliierten des Zweiten Weltkriegs einerseits und den ehemaligen Kriegsverbündeten Deutschlands (Bulgarien, Finnland, Italien, Rumänien und Ungarn) findet statt.
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